_ L'étourdit _ Texte de Jacques Lacan, 1972. Lektüregruppe in französischer Sprache. Am 06. September 2018 von 19:00 bis 20:30 Uhr.

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin

Adresse: Psychoanalytische Bibliothek Berlin_ Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan. Hardenbergstr. 9  10623 Berlin.

Leitung: Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Donnerstag, 06. September 2018 von 19:00 bis 20:30Uhr.

Monatlicher Turnus

Lektüregruppe in französischer Sprache.

 „Les-tours-dits de Lacan illustrent à l'envi la différance, le trait unaire (signifiant), l'objet du désir de l'analyste qui ne se situe pas dans les dits et entendus, ni dans le discours de l'analyse (qui tient analyste et analysant, plus qu'il n'est par eux produit), mais dans le dire de ce dernier, lorsque se tarissent les associations, lorsque, épuisée la signification (imaginaire), et asséché le sens ( symbolique), il bute sur le réel, sur l'ab-sens qui est coupure: sexe („il n'y a pas de rapport sexuel"), dans l'épiphanie du transfert et de son semblant." (Christian Fierens, „Le discours psychanalytique: Une deuxième lecture de L'étourdit")

Textgrundlage: Jacques Lacan (1972): „L'étourdit" in: „Autres écrits", Éditions du Seuil, Paris.

Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei.

Oder „Freund der Bibliothek" werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) - als „Freund der Bibliothek" frei.

Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.

Anmeldung erforderlich!

"Ich sehe mich gezwungen" Zwang, Zwänge und die "Not des Lebens". Ein öffentliches Seminar der Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin. Leitung: Claus-Dieter Rath. Samstag, 08. September 2018 ( 16-19h) und Sonntag, 09.September (11-14h)

 ›Ich sehe mich gezwungen‹
Zwang, Zwänge und die ›Not des Lebens‹
Ein öffentliches Seminar der Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
Leitung: Claus-Dieter Rath
Samstag 8. September (16-19h) u. Sonntag 9. September (11-14h):

Samstag (16-19h; frühere Anfangszeit!)

A - Françoise Samson (Paris): Dem Realen ist es wurscht!
Zur Lektüre empfohlen:
M. Proust: Die wiedergefundene Zeit (= Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Bd. 7), Suhrkamp, Frankfurt a. M. (Le temps retrouvé)

B - Jean-Guy Godin (Paris): Gedankenspiel mit der Sublimierung (Frz. mit Übersetzung)
Zur Lektüre empfohlen:
M. Duras: Das tägliche Leben (übers. I. Rakusa), Suhrkamp, Frankfurt a. M. (La vie matérielle, Paris 1987)
S. Freud: Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci (1910)

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Sonntag (11-14h):
C - Bernhard Schwaiger: Die soziale Herkunft als Schicksal. Nochmals zu Pierre Bourdieu: „Ein soziologischer Selbstversuch" (übers. S. Egger), Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2002 (Esquisse pour une auto-analyse, Paris 2004)

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D - Claus-Dieter Rath: Was ergibt sich für unser Seminarthema aus Ernst Simmels Text von 1930: "Zum Problem von Zwang und Sucht"?
In: Ernst Simmel: Psychoanalyse und ihre Anwendungen. Ausgewählte Schriften (Hrsg. Ludger M. Hermanns u. U. Schultz-Venrath). Frankfurt/M.: Fischer Geist und Psyche 1993, S. 114-131.

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Eingeengt und bedrängt zu werden, in der Klemme zu stecken, ist nur eine von mehreren Wirkweisen des Zwangs, eine andere Dimension bilden Drang, Sucht, Obsession, eine weitere der Assoziationszwang und der Wiederholungszwang (Jacques Lacan klassifiziert die Wiederholung als einen der vier Grundbegriffe der Psychoanalyse). Herausragende Einrichtungen sind die Zwickmühlen des Zwangsneurotikers, die Zwangshandlungen und -rituale, Zwangsimpulse und Zwangsvorstellungen. Die ›Not des Lebens‹ (Ananke) umfasst bei Freud äußere und innere Arbeitsanforderungen an den psychischen Apparat. Zur Lebensnot tragen das Reale, der konstante Drang des Triebs, das ›Drängen des Buchstabens‹ ebenso bei wie das Joch der Zivilisation und der Aufwand, den Gesellschaften ihren einzelnen Mitgliedern zumuten, einschließlich sogenannter Sachzwänge.
"Während des individuellen Lebens findet eine beständige Umsetzung von äußerem Zwange in inneren Zwang statt," schreibt Sigmund Freud 1915 und wird dies im Lauf von zwei Jahrzehnten zu einer hochkomplexen Dialektik von Kulturforderungen, Idealen des Kollektivs und des Einzelnen, Glücksansprüchen und Zerstörungslust ausbauen.
Wenn im Bereich der Zivilisationstheorie ab den dreißiger Jahren Norbert Elias daran anknüpfte, bezog er sich jedoch hauptsächlich auf Verschärfungen und Lockerungen von Verhaltensvorschriften. Doch kennt die klinische Theorie der Psychoanalyse darüber hinaus Eigenarten der Zwänge, die nicht nur ›zwingend‹, auferlegte Pflicht oder Härte gegen sich selbst sind: an den Zwangsgedanken oder -ritualen untersucht sie logische Strukturen, die Symptomcharakter haben und der Angstabwehr dienen, und der Wiederholungszwang beschäftigt sie u.a. als eine Grundlage sowohl der negativen therapeutischen Reaktion wie der Sublimierungsarbeit.
›Ich sehe mich gezwungen‹ kann auch ein Moment der Wahrnehmung dieser Momente im Laufe einer psychoanalytischen Kur sein.
Stellen wir uns der schwierigen Vermittlung der klinischen Erfahrung mit den Herausforderungen des heutigen Kulturprozesses!

Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).


Weitere Seminartermine, jeweils Samstag 17-19h:

13. Oktober:
Wie versteht Lacan den Wiederholungszwang? (Seminar 11: Grundbegriffe, u.a.)

17. November:
Claudia Lemke: Hamlet, Badiou, Hemmung, Zwang und der Geist des ›me too‹

8. Dezember:
Sandrine Aumercier: Von Zwangsheterosexualität zur hysterischen Erregung
Michaela Wünsch: Zwangsheterosexualität, Heteronormativität und sexuelle Differenz


Ort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin, Hinterhaus, Erdgeschoss (www.psybi-berlin.de)
(U2 Ernst-Reuter-Platz, SB Savignyplatz, SB, U2, U9 Zoologischer Garten)
Kontakt: Claus-Dieter Rath, Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin (RathCD@aol.com)

" JOUISSANCE " Zwischen Lust und Leidenschaft, 14.-16. September 2018. Segeberger Kliniken. ( psychosomatiktage@segebergerkliniken.de)

Seminar VIII von Jacques Lacan, Die Übertragung 1960-1961. Am Dienstag, 18. September 2018 um 19:00Uhr, in der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin.

Dienstag, 18. September 2018 um 19:00Uhr ( 14 tägig)

Ort: Psychoanalytische Bibliothek, Berlin

„Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse". Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe." (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich. Kosten: für Mitglieder der Freud Lacan Gesellschaft  sowie der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin, frei.Oder „Freund der Bibliothek" werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) - als „Freund der Bibliothek" frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der Freud Lacan Gesellschaft  Berlin überweisen. 

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin

Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Anmeldung erforderlich!

Groupe de lecture: "Les écrits techniques de Freud" Le Séminaire Livre I de Jacques Lacan (1953-54)_ vendredi, 28 septembre 2018_19:00h_ Luxembourg_ 14, rue d'Anvers_L-1130 Luxembourg.

Le Séminaire, livre I

Les écrits techniques de Freud : Texte établi par Jacques-Alain Miller

Le maître interrompt le silence par n’importe quoi, un sarcasme, un coup de pied. 
C’est ainsi que procède dans la recherche du sens un maître bouddhiste, selon la technique zen, car il appartient aux élèves eux-mêmes de chercher la réponse à leurs propres questions. Le maître n’enseigne pas ex cathedra une science toute faite, il apporte la réponse quand les élèves sont sur le point de la trouver.
 Cet enseignement est refus de tout système. Il découvre une pensée en mouvement – prête néanmoins au système, car elle présente nécessairement une face dogmatique. La pensée de Freud est la plus perpétuellement ouverte à la révision. C’est une erreur de la réduire à des mots usés. Chaque notion y possède sa vie propre. C’est ce qu’on appelle précisément la dialectique.

(Ouverture du Séminaire)

Infos pratiques

Les rendez-vous sont prévus pour chaque dernier vendredi du mois. Les débats se font en luxembourgeois, en allemand et en français.

  • Dates pour l'année 2018:

    26.01 / 23.02 / 30.03 / 27.04 / 25.05 / 29.06/27.7/ --- /28.09 / 26.10 / 30.11/ 28.12


  • Adresse:
    14, rue d’Anvers, (Place de Paris), L- 1130 Luxembourg
  • Renseignements et inscription 
    +352 621 24 35 47 / +49 (0)162 100 88 99
  • (Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin)

"Atelier"_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.

 "Atelier"_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.

Wäre jemand interessiert als Proband (kostenlos) einige Sitzungen an dem Projekt des „Klinischen-Atelier" teilzunehmen.

 Informationen und Termine unter

georgette.schosseler@gmail „ oder Tel: 0049 162 1008899, erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Georgette Schosseler-Prum

Psychoanalyse

Praxis in den Räumen der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin

Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan.

Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin.

www.psybi-berlin.de

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"Atelier_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.   

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin . www.freud-lacan-berlin.de

Leitung:  Georgette Schosseler-Prum. www.georgette.lu

Die Zeichnung: ein potentiell kreativer Raum und die Psychoanalyse.

Eine etwas andere Möglichkeit, über etwas zu sprechen, das drückt.

Alles zeichnen, was so einfällt oder anblickt. Als Beispiel die „écriture automatique", das Automatische Schreiben, warum nicht automatisches Zeichnen, Striche, Formen, Lücken.

Psychoanalytisch wird das Sprechen, das von der Zeichnung ausgeht, so wie das erzählen eines Traumes gehört. Ja, derjenige, der zeichnet probiert zugleich auch zu deuten.

Die Zeichnung wird zur Ur-Sache des Sprechens erhoben. Vielleicht auch das nicht Gesprochene zur Ur-Sache des Zeichnens.  „L'objet (...) élevé à la dignité de la Chose" (Jacques Lacan, L'étique de la psychanalyse. Seuil, p.134).

Für Jugendliche und Erwachsene ( auch Psychoanalytiker).

Information sowie Anmeldung:

georgette.schosseler@gmail.com  oder Tel: 0049 162 1008899

"Offene Sprechstunde" PSYCHOANALYTISCHE BIBLIOTHEK, BERLIN. Ort für Forschung und Paxis nach Freud und Lacan. Jeden Donnerstag 17:00 bis 19:00Uhr

Psychoanalytische Bibliothek, Berlin. Öffentliche Veranstaltungen, April bis Juli 2018

Psychoanalytische Bibliothek, Berlin_ Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan  e.V.Hardenbergstr.9, D-10623 Berlin    www.psybi-berlin.de    info@psybi-berlin.de     030 95617364 ( Bibliothek)

Kalender und info : www.psybi-berlin.de