Groupe de lecture: "Les écrits techniques de Freud" Le Séminaire Livre I de Jacques Lacan (1953-54)_ vendredi, 31. Mai 2019 _19:00h_ Luxembourg.

Le Séminaire, livre I

Les écrits techniques de Freud : Texte établi par Jacques-Alain Miller

Le maître interrompt le silence par n’importe quoi, un sarcasme, un coup de pied. 
C’est ainsi que procède dans la recherche du sens un maître bouddhiste, selon la technique zen, car il appartient aux élèves eux-mêmes de chercher la réponse à leurs propres questions. Le maître n’enseigne pas ex cathedra une science toute faite, il apporte la réponse quand les élèves sont sur le point de la trouver.
 Cet enseignement est refus de tout système. Il découvre une pensée en mouvement – prête néanmoins au système, car elle présente nécessairement une face dogmatique. La pensée de Freud est la plus perpétuellement ouverte à la révision. C’est une erreur de la réduire à des mots usés. Chaque notion y possède sa vie propre. C’est ce qu’on appelle précisément la dialectique.

(Ouverture du Séminaire)

Infos pratiques

Les rendez-vous sont prévus pour chaque dernier vendredi du mois. Les débats se font en luxembourgeois, en allemand et en français. (inscription obligatoire)

  • Dates pour l'année 2019:

    25.01 / 22.02 / 29.03 / 26.04 / 31.05 / 28.06/ 26.7/ --- /27.09 / 25.10 / 29.11/ 27.12


  • Adresse:  (communiqué lors de l'inscription)
  • Renseignements et inscription 
    +352 621 24 35 47 / +49 (0)162 100 88 99
  • (Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin)

Jacques Lacan, Freuds technische Schriften, Seminar-Buch I , 1953-1954. In der Regel jeden Montag von 18:00 bis 19:30Uhr in der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin. Nächster Termin, 10.Juni 2019.

Jacques Lacan,  Das  Seminar, Buch I von 1953 bis 1954

Freuds technische Schriften / Les écrits techniques de Freud

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin (www.freud-lacan-berlin.de)

Leitung: Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Adresse: Psychoanalytische Bibliothek, Hardenbergstr.9, 10623 Berlin (www.psybi-berlin.de)

Jeden Montag von 18:00 bis 19:30Uhr ( Änderungen und Infos auf www.georgette.lu )

 

Lektüregruppe in französischer und deutscher Sprache.

Zitat: „Die Formel das Begehren des Menschen ist das Begehren des anderen muß, wie jede andere Formel, an ihren Platz gestellt werden. Sie ist nicht in bloß einem Sinn gültig. Sie gilt auf der Ebene, von der wir ausgegangen sind, derjenigen der imaginären Verhaftung. Doch sie ist, wie ich Ihnen am Ende der letzten Sitzung gesagt habe, auf sie nicht beschränkt. Anders, so habe ich ihnen auf mythische Weise angedeutet, gäbe es keine andere mögliche zwischenmenschliche Beziehung als die wechselseitige und radikale Intoleranz gegen die Koexistenz der Bewußtseine, wie Herr Hegel sich ausdrückt- wobei jeder andere wesentlich der bleibt, der das menschliche Wesen nicht bloß um sein Objekt, sondern um die Form seines Begehrens verkürzt." (Lacan, ebd., S. 226)

Textgrundlage:

Jacques Lacan, Das Seminar Buch I (1953-1954): Freuds technische Schriften. Turia+Kant.

Jacques Lacan, Le Séminaire - Livre I _ Les écrits techniques de Freud. Seuil.

Sigmund Freud, Texte auf die sich Jacques Lacan im Seminar I, bezieht.

Unkostenbeitrag: FLG-Mitglieder frei. Teilnehmer zahlen 25,-€ pro Semester auf das Kono der FLG_Berlin.

 

 

Seminar VIII von Jacques Lacan, Die Übertragung 1960-1961. Am Dienstag, 11. Juni 2019 um 19:00Uhr, in der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin.

Dienstag, 14. Mai 2019 um 19:00Uhr ( 14 tägig)

Ort: Psychoanalytische Bibliothek, Berlin

„Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse". Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe." (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich. Kosten: für Mitglieder der Freud Lacan Gesellschaft  sowie der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin, frei.Oder „Freund der Bibliothek" werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) - als „Freund der Bibliothek" frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der Freud Lacan Gesellschaft  Berlin überweisen. 

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin

Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com)

Anmeldung erforderlich!

"Ich sehe mich gezwungen" Zwang, Zwänge und die "Not des Lebens". Ein öffentliches Seminar der Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin. Leitung: Claus-Dieter Rath. Samstag, 22.Juni ( 17h-19h) und Sonntag 23. Juni ( 11h-14h)

Samstag 18. Mai 2019 (17-19h):

Welche Formen nimmt die Wiederholung im Wiederholungszwang an?

"Ich würde mich nun getrauen, den lange gesuchten psychologischen

Charakter, der den Produkten der Zwangsneurose das »Zwangsartige«

verleiht, in Anlehnung an die oben stehenden Erörterungen zu bestimmen."

Zur Lektüre empfohlen: Sigmund Freud

Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose (1909), Kap. Zur Theorie

GW VII, S. 439-463, StA Bd. 7, S. 83-103

bes. c) Das Triebleben und die Ableitung von Zwang und Zweifel

"Ich würde mich nun getrauen, den lange gesuchten psychologischen

Charakter, der den Produkten der Zwangsneurose das »Zwangsartige«

verleiht, in Anlehnung an die oben stehenden Erörterungen zu bestimmen.

Zwanghaft werden solche Denkvorgänge, welche (infolge der Gegensatzhemmung

am motorischen Ende der Denksysteme) mit einem - qualitativ wie

quantitativ - sonst nur für das Handeln bestimmten Energieaufwand

unternommen werden, also Gedanken, die regressiv Taten vertreten müssen.

Die Annahme wird wohl keinen Widerspruch erfahren, daß das Denken sonst

aus ökonomischen Gründen mit kleineren Energieverschiebungen

(wahrscheinlich auf höherem Niveau) betrieben wird als das zur Abfuhr und

zur Veränderung der Außenwelt bestimmte Handeln. 

Was als Zwangsgedanke überstark zum Bewußtsein durchgedrungen ist, muß

nun gegen die auflösenden Bemühungen des bewußten Denkens versichert

werden. Wir wissen bereits, daß dieser Schutz durch die Entstellung

erreicht wird, welche der Zwangsgedanke vor seinem Bewußtwerden erfahren

hat. Doch ist dies nicht das einzige Mittel. Überdies wird selten

versäumt, die einzelne Zwangsidee der Situation ihrer Entstehung zu

entrücken, in welcher sie trotz der Entstellung am leichtesten dem

Verständnisse zugänglich wäre. In dieser Absicht wird einerseits ein

Intervall zwischen die pathogene Situation und die abfolgende Zwangsidee

eingeschoben, welches die Kausalerforschungen des bewußten Denkens irre

führt; anderseits wird der Inhalt der Zwangsidee durch Verallgemeinerung

aus seinen speziellen Beziehungen gelöst." (Freud) 

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Schwerpunkt im Jahr 2019 sind theoretisch-klinische Unterscheidungen

zwischen Wiederholung, Wiederkehr, Wiederherstellung, Regression,

Wiederbelebung, Atavismus, Wiedererleben, Wiedergabe, Rückkehr (zu Freud,

zu den Wurzeln, ...), Encore. Sowie Verlust, Trauer und Aktualität.

Eingeengt und bedrängt zu werden, in der Klemme zu stecken, ist nur eine

von mehreren Wirkweisen des Zwangs. Eine andere Dimension bilden Drang,

Sucht, Obsession. Grundsätzlich der Assoziationszwang und der

Wiederholungszwang (Jacques Lacan klassifiziert die Wiederholung als einen

der vier Grundbegriffe der Psychoanalyse).

"Die Objektfindung ist eigentlich eine Wiederfindung." (Freud 1905: Drei

Abhandlungen zur Sexualtheorie, GW 5, S. 123)

"Es ist die Natur des Objekts, als solches verloren zu sein. Es wird nie

wiedergefunden sein. Etwas ist da, in der Erwartung eines Besseren oder in

der Erwartung eines Schlechteren, aber eben in Erwartung." (Lacan: Seminar

Die Ethik der Psychoanalyse, S. 67)

Unheimlich "nennt man Alles, was im Geheimnis, im Verborgenen ... bleiben

sollte und hervorgetreten ist, schreibt Schelling (zit. n. Freud 1919: Das

Unheimliche, GW 12, S. 235)

„Das Unheimliche des Erlebens kommt zustande, wenn verdrängte infantile

Komplexe durch einen Eindruck wieder belebt werden oder wenn überwundene

primitive Überzeugungen wieder bestätigt scheinen." (ebd., S. 263)

"Die Äußerungen eines Wiederholungszwanges, die wir an den frühen

Tätigkeiten des kindlichen Seelenlebens wie an den Erlebnissen der

psychoanalytischen Kur beschrieben haben, zeigen im hohen Grade den

triebhaften, und wo sie sich im Gegensatz zum Lustprinzip befinden, den

dämonischen Charakter." (Freud 1920, Jenseits des Lustprinzips, GW XIII,

S. 36)

Das Reale ist jenseits des Automaton, der Wiederkehr, des

Wiedererscheinens, des Insistierens der Zeichen, auf die wir durch das

Lustprinzip verpflichtet sind. Das Reale liegt hinter dem Automaton. Ihm

gilt Freuds Sorge, seine ganze Forschung hindurch." (Lacan: Die vier

Grundbegriffe der Psychoanalyse, Seminar 11, 12.2.1964, S. 60)

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Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG)

ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).

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Weitere Termine erstes Halbjahr 2019, jeweils Samstag 17-19h:

22. Juni u. Sonntag 23. Juni (11h-14h) Interventionen u.a. von Susanne Hübner: Generativität, Regression und

Todestrieb.

Michaela Wünsch: Überlegungen zu Samuel Webers "Rückkehr zu Freud.

Jacques Lacans Ent-Stellung der Psychoanalyse" (Ullstein, Berlin 1978 u.

Passagen, Wien 2000).

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Juli/August Sommerpause

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14. September (17-19h) u. Sonntag 15. September (11h-14h)

12. Oktober

16. November

(6.-8. Dezember: Kongress der FLG ›Ich bin so frei‹.

Zwangsvorstellungen und Vorstellungszwänge)

Ort: Psychoanalytische Bibliothek Berlin

Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin, Hinterhaus, Erdgeschoss

(www.psybi-berlin.de)

(U2 Ernst-Reuter-Platz, SB Savignyplatz, SB, U2, U9 Zoologischer Garten)

Kontakt: Claus-Dieter Rath, Niebuhrstr. 77, 10629 Berlin (RathCD@aol.com)

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Einige Hinweise:

Sie erhalten diese Nachricht, weil Sie auf einer Verteilerliste der

Freud-Lacan-Gesellschaft / Psychoanalytische Assoziation Berlin e.V stehen.

Sollte sich Ihre E-Mail-Adresse ändern, schreiben Sie bitte eine Mail

an <news@freud-lacan-berlin.de>.

Wenn Sie keine Nachrichten mehr von freud-lacan-berlin.de erhalten

wollen, tragen Sie sich bitte auf <https://www.freud-lacan-berlin.de/Impressum_und_Kontakt/Newsletter/Subscription?unsubscribe=1&clickID=ed185eaf5ad062b02919657c7&e_mail=georgette.schosseler%40gmail.com>

aus der Verteilerliste aus oder schicken eine Mail an

<news@freud-lacan-berlin.de>

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Le Symptôme dans la Cure. Le 24 et 25 mai 2019. 12, rue de Bourgogne, 75007 Paris

"Atelier"_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.

 "Atelier"_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.

Wäre jemand interessiert als Proband (kostenlos) einige Sitzungen an dem Projekt des „Klinischen-Atelier" teilzunehmen.

 Informationen und Termine unter

georgette.schosseler@gmail „ oder Tel: 0049 162 1008899, erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Georgette Schosseler-Prum

Psychoanalyse

Praxis in den Räumen der Psychoanalytischen Bibliothek, Berlin

Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan.

Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin.

www.psybi-berlin.de

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"Atelier_Zeichnen Psychoanalytisch gerahmt.   

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft, Berlin . www.freud-lacan-berlin.de

Leitung:  Georgette Schosseler-Prum. www.georgette.lu

Die Zeichnung: ein potentiell kreativer Raum und die Psychoanalyse.

Eine etwas andere Möglichkeit, über etwas zu sprechen, das drückt.

Alles zeichnen, was so einfällt oder anblickt. Als Beispiel die „écriture automatique", das Automatische Schreiben, warum nicht automatisches Zeichnen, Striche, Formen, Lücken.

Psychoanalytisch wird das Sprechen, das von der Zeichnung ausgeht, so wie das erzählen eines Traumes gehört. Ja, derjenige, der zeichnet probiert zugleich auch zu deuten.

Die Zeichnung wird zur Ur-Sache des Sprechens erhoben. Vielleicht auch das nicht Gesprochene zur Ur-Sache des Zeichnens.  „L'objet (...) élevé à la dignité de la Chose" (Jacques Lacan, L'étique de la psychanalyse. Seuil, p.134).

Für Jugendliche und Erwachsene ( auch Psychoanalytiker).

Information sowie Anmeldung:

georgette.schosseler@gmail.com  oder Tel: 0049 162 1008899

PLACE ET RAISON DE LA PULSION DE MORT DANS LE SCHEMATISME DE LA PSYCHANALYSE._ BERLIN_ Pentecôte, les 7-10 juin 2019. Psychoanalytische Bibliothek, Hardenbergstraße 9, 10623 Berlin

Biennale de la psychanalyse, à partir du travail de Réne LEW." Poétique de la pulsion de mort: le rythme nycthéméral de la vie et de la mort selon Freud.
_ www.psybi-berlin.de __ www.freudsagora.dk_

"Offene Sprechstunde" PSYCHOANALYTISCHE BIBLIOTHEK, BERLIN. Ort für Forschung und Paxis nach Freud und Lacan. Jeden Donnerstag 17:00 bis 19:00Uhr

Kongressankündigung der Freud-Lacan_Gesellschaft_Berlin, am Freitag 6.-Sonntag 8.12.2019, Universität der Künste, Hardenbergstraße 33, 10623, Berlin-Charlottenburg

OPEN COUNSELLING, BERLIN ( Psychanalyse)

Psychoanalytische Bibliothek, Berlin. Öffentliche Veranstaltungen, April bis Juli 2019

Psychoanalytische Bibliothek, Berlin_ Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan  e.V.Hardenbergstr.9, D-10623 Berlin    www.psybi-berlin.de    info@psybi-berlin.de     030 95617364 ( Bibliothek)

Kalender und info : www.psybi-berlin.de

EIN SUBTILES UNBEWUSSTES_ODER EINIGE VERTRACKTHEITEN DES WEIBLICHEN UNBEWUSSTEN_ Gastvortrag im Psychoanalytischen Kolleg von MARIE-CHARLOTTE CADEAU (PARIS) am Freitag, 3.Mai 2019_Psychoanalytische Bibliothek, Berlin. Infos: www.psybi-berlin.de